Lebensfreude
Coffee with a Stranger? Ja, das machen wir! Mona nimmt sich Zeit für Begegnungen und ist bestens vernetzt. Sie kann gut auf andere zugehen und ist mitfühlend. Während unseres Gesprächs über eine Tasse Tee in einem gemütlichen Café spüre ich ihre Lebensfreude und Energie.
Leben heißt für Mona Freiheit und Selbstbestimmtheit. Das bedeutet, selbst Entscheidungen treffen zu können, bestimmen zu dürfen und uneingeschränkt zu sein. Mona ist sehr freiheitsliebend, wie ihr Papa das auch war.
Der erste Job in ihrem Leben war ein Ferienjob im Versand für Kleidung. Heute arbeitet Mona im sozialen Bereich als Erzieherin und Sozialpädagogin. Sie hat eine Ausbildung zur Erzieherin gemacht und Erziehungswissenschaften studiert. Kinder sind für Mona eine Herzensangelegenheit. Durch ihre Arbeit mit Kindern kann sie viel bewirken.
Wenn sie nicht gerade eine Verabredung hat, verbringt Mona ihre freie Zeit gerne mit Yoga, Tischtennis, Spaziergängen, Wanderungen oder Flamenco-Tanz. Reisen führen sie nach Spanien, Italien oder Deutschland, das auch sehr schön ist.
Buch, das deine Zeit verändert:
Michael Ende, Momo – gibt es auch als Film
Das Hauptthema des Kinderbuches ist die Zeit. Wie gehen wir mit der Lebenszeit, die wir haben, um?
Für Erfolg im Leben:
- Verpflichtungen ernst nehmen
- Neuem aufgeschlossen sein
- Wissbegierig sein
Wie du Erfolg misst:
- Nicht daran, wie viel man verdient oder wie viel Aufmerksamkeit man bekommt.
- Wie man anderen Menschen Gutes tun kann und Freude geben kann.
Wie du Entscheidungen triffst:
- Mit dem Instinkt, denn Entscheidungen gegen das eigene Gefühl sind meist nicht von Erfolg gekrönt.
- Entscheidungen mit dem Kopf, bei denen es nur um Geld und Ansehen geht, sind keine guten Entscheidungen.
Wie du mit Niederlagen umgehst:
- Du bist trotzdem der Mensch, der du bist, und das macht nicht deinen Wert aus.
- Sei gut zu dir. Das ist jetzt schiefgelaufen. Blöd, schade, aber du hast so viele Fähigkeiten, dann gelingt was anderes.
Goldene Regel:
- Grenzen voneinander einzuhalten. Eigene Grenzen zu spüren und dafür Sorge zu tragen, dass diese eingehalten werden und die vom anderen aber auch. Wie du das machst? Durch offene Kommunikation.
Weisheiten fürs Leben:
- Von Papa: “Es wird nicht so heiß gegessen, wie gekocht wird.” Das bedeutet, dass nicht alles so furchtbar ist, wie es sich im Moment anfühlt.
- Von Konfuzius: “Es ist besser, ein Licht anzuzünden, als auf die Dunkelheit zu schimpfen.” Schaue, wie du in deinem Bereich wirken kannst – wo braucht es Hilfe, wo kann ich mich einbringen – dann zieht das Kreise.
Wie du Ängste überwindest:
Das Gefühl der Angst hat eine Berechtigung. Angst will uns vor etwas warnen. Das Gefühl erstmal spüren, aushalten und nicht bekämpfen. Dann Realitätsprüfung machen: Ist die Angst berechtigt? Darüber reden, immer wieder sich die Situation anschauen, also sich exponieren. Wenn man merkt, es ist zu schlimm, dann sagt man: „Ich geh wieder raus, es ist mir zu schwierig.” Sich langsam annähern an die Situation, vor der man Angst hat. Nicht in die Vermeidung gehen.
Mein Fazit:
Zeit für Begegnungen bringt Lebensfreude.
